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Windpunx und Turbit kooperieren bei KI-gestützter Betriebsführung

© Adobe Stock / Fotolia© Adobe Stock / FotoliaBerlin - Die Betriebsführung ist entscheidend für den wirtschaftlichen Betrieb von EE-Anlagen und auch von Bedeutung für die Umsetzung der Energiewende. Um die Potenziale der Künstlichen Intelligenz (KI) für die Betriebsführung zu erschließen, hat das Berliner Unternehmen Windpux eine neue Kooperation gestartet.

Seit der Gründung setzt die Windpunx GmbH & Co. KG auf die Digitalisierung der Betriebsführung und geht dabei nun den nächsten Schritt. Künftig kooperiert der technische Betriebsführer mit den Berliner Machine-Learning-Experten von der Turbit Systems GmbH, um die Kompetenzen für den Einsatz einer durch künstliche Intelligenz (KI) gestützten Betriebsführung zu bündeln.

Kooperation erschließt Mehrwert von KI-gestützter Betriebsführung für Betreiber
Ziel der Kooperation zwischen Windpunx und Turbit ist es, bei der Betriebsführung mit der Hilfe von Big Data noch früher und zielgenauer handeln zu können, um so die Verfügbarkeit der Windparks der Kunden weiter zu steigern und die Umsetzung der Energiewende zu beschleunigen.

„Die Betriebsführung ist für die Verfügbarkeiten der Windkraftanlagen maßgeblich mitverantwortlich. Durch Digitalisierung relevanter Arbeitsprozesse werden wir noch schneller in der Fehler- und Potenzialanalyse und können somit verfügbare Kapazitäten für die Ertragsoptimierung der von uns gemanagten Erneuerbare-Energie-Anlagen nutzen“, so Windpunx Managing Director Felix Genze.

Selbstlernende Algorithmen für langfristige Optimierung der Anlagen
Turbit nutzt für die KI-Analysen bestehende SCADA-Daten, um das Normverhalten von Windkraftanlagen je Standort zu erlernen. So kann der Datenfluss einzelner Sensoren genutzt werden, um potenzielle Probleme zu erkennen. Turbit überwacht dabei permanent die Flotte der Betriebsführer und ermittelt so potenzielle Ausfälle oder anormales Verhalten, das sich negativ auf die Jahresproduktion auswirkt.

Das Herz von Turbit sind selbstlernende Algorithmen, die durch Feedbackschleifen kontinuierlich verbessert werden. Diese Arbeitsprozesse zwischen KI und Betriebsführung werden dokumentiert und die Analysen in Reports bereitgestellt. Mit KI kann der Betriebsführer nicht nur kurzfristig die Jahresproduktion erhöhen, sondern auch Serviceeinsätze überwachen und somit den Gesundheitszustand der Anlagen langfristig optimieren.

„Künstliche Intelligenz birgt erhebliches Potenzial für Betreiber“, so Christian Fontius, Geschäftsführer von Turbit. Um dieses Potenzial zu heben, ist aber eine gute Zusammenarbeit mit der Betriebsführung für die Betreiber entscheidend. „Deswegen freuen wir uns sehr, mit Windpunx einen kompetenten und erfahrenen Kooperationspartner gefunden zu haben“, so Fontius weiter.


© IWR, 2021


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